Ein Softproof setzt zunächst einen exzellent kalibrierten Monitor wie einen Intelli Proof oder Intelli Proof excellence voraus. Der Softproof ist trotz aller Kalibrationspräzision in seiner Farbverbindlichkeit gewissen Einschränkungen unterworfen, da er den Papierglanz oder die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers natürlich nicht wiedergeben kann.
Aktuelle Wide Gamut Monitore unterschreiten zum Teil bereits die Grenzwerte für Kontraktproofs und stellen damit mit 100% ISOcoated Abdeckung ein hervorragendes Prüfmittel dar. Standard Proof-Monitore stellen in der Regel etwa 90-94% des
ISOcoated Farbraums dar und eignen sich ebenfalls gut für Softproof und Bildbearbeitung.
Der Softproof ist somit ein adäquates Mittel, um nach der Farbraumkonvertierung und eventuell noch ausgeführten Retuschearbeiten Bilddaten auf das zu erwartende Druckergebnis zu überprüfen.
INFO
Fügt man den Bilddaten noch einen 1cm breiten, weißen Rand hinzu, lässt sich das Papierweiß optimal beurteilen.