Neben den bereits erwähnten Programmen Adobe Photoshop, Freehand MX und Quark XPress 7 ermöglichen auch Indesign, Illustrator und Acrobat einen Softproof.
Besonders der Softproof in Acrobat eignet sich bestens, um PDF- oder PDF/X-Dateien am Bildschirm farbkorrekt zu betrachten. Dazu wählt man Acrobat Professional (der Reader beherrscht kein Farbmanagement) im Menü „Erweitert“ die „Ausgabevorschau“ und gibt dort das Zielprofil für die Simulation und die Paperweiß-Simulation an.
In Illustrator wählt man zum Softproof das Menü „Ansicht“ und konfiguriert das Farbverhaten und das Zielprofil entsprechend. Ein Häkchen im Vorschau-Feld ermöglicht eine Voransicht. Der Softproof lässt sich nachher jederzeit an- und abschalten, indem im gleichen Menü „Farbproof“ ausgewählt wird.
In InDesign wird der Softproof zuerst über das Menü „Ansicht“ und den Unterpunkt „Proof einrichten“ konfiguriert und später im gleichen Menü über den Punkt „Farb-Proof“ aktiviert bzw. deaktiviert.
Obwohl alle drei Produkte auch von Adobe stammen, ist das Farbverhalten nicht unbedingt konsistent. Etwas Vorsicht ist beim Umgang mit dem Softproof immer von Vorteil.
Drei Produkte zeigen drei sehr unterschiedliche Dialoge für ein und denselben Arbeitsschritt. Acrobat (Oben), InDesign (Mitte) und Illustrator (Unten) bieten alle mehr oder minder vollständige Softproof-Dialoge.